pädagogisches angebot

Besuche für Schulgruppen

Mehr als 15.000 Schülerinnen und Schüler werden jedes Jahr im Maison d’Izieu empfangen. Alle vorgeschlagenen Aktivitäten werden von einem Betreuer oder einem pädagogischen Begleiter für Gruppen von maximal 30 Schülern geleitet (bei größeren Gruppen werden die Schülerinnen und Schüler aufgeteilt, um eine optimale Betreuung während des Aufenthalts zu gewährleisten).

Die Besichtigung des Maison d’Izieu fügt sich auf natürliche Art und Weise in den Geschichte-/Geographie-/Ethikunterricht ein und greift auch Lehrinhalte der Fächer Französisch, moderne Sprachen, Kunst und Philosophie auf.

Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind im Maison d’Izieu herzlich willkommen. In Anbetracht der behandelten Themen ist es ratsam, Schüler erst ab der fünften Klasse in unsere Gedenkstätte zu bringen. Besuche und Aktivitäten werden immer an das Unterrichtsniveau der jeweiligen Klasse angepasst.

Bei jeder Besichtigung ist es sinnvoll, dass die Schülerinnen und Schüler sich inhaltlich auf die Besichtigung vorbereiten. Für die Teilnahme an Workshops werden Stifte und Unterlagen zum Schreiben von der Gedenkstätte zur Verfügung gestellt.

Die Besichtigung

Das Maison d’Izieu organisiert für alle Schulgruppen eine zweistündige Führung durch das Gelände (Haus und Dauerausstellung). Eigenständige Gruppenbesichtigungen und vorbereitete Fragebögen sind nicht gestattet. Auf Anfrage können Führungen in englischer, italienischer, spanischer, deutscher und hebräischer Sprache organisiert werden.

Ein Betreuer begleitet die Schülerinnen und Schüler, um ihnen die Geschichte und das Vermächtnis des Ortes zu erklären und sie zu aktiven Besuchern zu machen. Sie werden ständig zum Lesen, Fragen, Austauschen und damit zur Teilnahme an der Erinnerungsarbeit des Gedenkstättenteams aufgefordert.

Neben der Geschichte des „Heims der Flüchtlingskinder des Hérault“, die in ihren Kontext eingebettet wird (Vichy-Frankreich, die antisemitische Politik und die Mitarbeit an der „Endlösung“, ihre Auswirkungen auf die Familien der Kinder von Izieu), ermöglicht der Besuch, Themen wie Gerechtigkeit (rund um die Prozesse in Nürnberg und gegen Klaus Barbie) und Erinnerung (insbesondere anhand der auf dem Gelände vorhandenen Gedenktafeln und Stelen) anzusprechen.

Dauer: 2h

Um den Besuch zu bereichern und bestimmte Themen zu vertiefen, ist es ratsam, einen ganzen Tag lang auf dem Gelände zu bleiben und an weiteren Aktivitäten teilzunehmen.

Lehrerinnen und Lehrer
Unterstützung der Bildungsarbeit der Gedenkstätte
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