Wanderausstellungen

Wanderausstellungen

Das Maison d’Izieu hat allein oder mit Partnereinrichtungen verschiedene Wanderausstellungen zu Themen der Geschichte der Kolonie von Izieu durchgeführt.

Diese Ausstellungen werden Schulen, Kulturzentren, Museen, Bibliotheken, u.ä. Einrichtungen nach einem vorliegenden Zeitplan kostenlos zur Verfügung gestellt.
Der Verleih ist kostenlos, der Transport und die Versicherung gehen jedoch zu Lasten der ausleihenden Einrichtung.

Kontakt: Kathel Houzé
Telefon: +33 (0)4 79 87 26 37
khouze@memorializieu.eu

Enfants juifs réfugiés à Izieu

• Enfants juifs réfugiés à Izieu, mai 1943-avril 1944

Cette exposition créée par la Maison d’Izieu en 2014 est composée de 38 panneaux, parmi lesquels 29 reproductions de photographies du fonds d’archives de la Maison d’Izieu et de fonds privés de personnes ayant vécu cette histoire (Henri Alexander, Marie-Louise Bouvier, Philippe Dehan, Paul Niedermann, Renée Pallarès-Pariselle, Paulette Pallarès-Roche, la famille Perticoz et Sabine Zlatin).
Après un rappel historique permettant de situer la colonie dans la Seconde Guerre mondiale et de découvrir le contexte de sa création, l’exposition présente la vie quotidienne à la maison d’Izieu de mai 1943 à avril 1944, juste avant la rafle du 6 avril : distribution du courrier, séances de pluches, scolarité, loisirs, etc. Des extraits de lettres des enfants, des reproductions de documents administratifs ponctuent l’ensemble.

 

Trois exemplaires de cette exposition sont disponibles :
2 exemplaires en pvc pour un accrochage en intérieur.
Ils comptent chacun 38 panneaux :
5 panneaux de 250 x 800 mm, couleur,
7 panneaux de 800 x 800 mm, couleur,
24 panneaux de 300 x 300 mm, noir et blanc,
1 panneau de 1198 x 300 mm, noir et blanc,
1 panneau de 904 x 300 mm, couleur.

 

1 exemplaire en alluminium et protégé par un film transparent sur la partie
visible pour un accrochage en extérieur.
Il compte 35 panneaux :
4 panneaux de 350 x 800 mm, couleur,
6 panneaux de 800 x 800 mm, couleur,
24 panneaux de 300 x 300 mm, noir et blanc,
1 panneau de 2100 x 300 mm, noir et blanc.

 

Chaque panneau est équipé en partie haute et basse de deux oeillets.
Le nombre de panneaux avec les photographies (24 panneaux de 300 x 300 mm) peut être modulé en fonction des capacités d’accrochage du preneur

La colonie d’Izieu, mai 1943-6 avril 1944 (Maison d’Izieu)

• Die Kolonie von Izieu, Mai 1943- April1944
Photographien aus den Archiven des Maison d’Izieu

Die 40 Photographien der Ausstellung stammen aus den Archiven des Maison d’Izieu und aus privaten Beständen, die Zeitzeugen und verschiedenen Akteuren dieser Geschichte gehörten. Die Mehrzahl der Photographien sind im Sommer 1943 aufgenommen worden, sieben davon stammen vom 26. März 1944, d.h. zwölf Tage vor der Razzia. Unter den photographierten Kinder erkennt man einige, die am 6. April 1944 verhaftet worden sind, bei den anderen Kindern handelt es sich um die, die wir im Maison d’Izieu als die « ehemaligen Kinder » bezeichnen, d.h. es sind diejenigen, die die Kolonie noch vor der Razzia verlassen haben.
Diese Photographien zeigen das alltägliche Leben in der Kolonie und die scheinbare Sorglosigkeit der Kinder: Gruppenphotos, Theateraufführung, Spiele im Freien, gemeinsames Schälen von Gemüse, Morgenwäsche, Kleiderwäsche, Austeilen der Post, usw.

 

40 Photographieabzüge auf Barytpapier, Abmessungen 40 cm x 50 cm, mit Untertiteln, nicht gerahmt, die Einrahmung obliegt der ausleihenden Einrichtung
Versicherter Wert : 110 Euro pro Abzug, d.h. bei 40 Abzügen 4 400 Euro
1 Paket, Kartonschachtel 45 x 55 x 6 cm, Gewicht 4 kg
Die Anzahl der Photographien kann an die Ausstellungsfläche der ausleihenden Einrichtung angepasst werden.

Mannheim - Izieu - Auschwitz

• Mannheim – Izieu – Auschwitz

Von den ca. einhundert Kindern, die sich zwischen Mai 1943 und dem 6. April 1944 in der Kolonie von Izieu aufhielten, stammten mehrere aus Deutschland. Vier der verhafteten Kinder kamen aus Mannheim.
Auf Anregung des Maison d’Izieu und mit der Unterstützung der Städtischen Archive der Stadt Mannheim haben in den Jahren 2001/2002 Gymnasiasten aus Mannheim und Lyon im Rahmen eines deutsch-französischen Austauschs historische Recherchen zu diesen vier Kindern unternommen.
Die zweisprachige Ausstellung aus dem Jahre 2003 ist das Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit. Sie verfolgt den Lebensweg von Sami Adelsheimer, Max Leiner, Fritz Loebmann und Otto Wertheimer, die damals zwischen fünf und fünfzehn Jahren alt waren. Diese jungen deutschen Juden kamen aus Mannheim, wurden aus Deutschland vertrieben und nach Frankreich deportiert.

 

21 deutsch- und französischsprachige Bildtafeln, in Farbe, beidseitig mit Plastikfolie überzogen, oben und unten mit jeweils 2 Ösen ausgestattet. Die Bildtafeln umfassen:
15 Tafeln 0,90 x 1,20 m und 6 Tafeln 0,45 x 1,20 m
Insgesamt ist eine lineare Ausstellungsfläche von 18 m vorzusehen
Versicherter Wert : 3 000 Euro
1 Paket, Röhre Länge 103 cm x Durchmesser 25 cm, Gewicht 17 kg

1945, ouverture des camps

• 1945 – Befreiung der Lager

Diese Ausstellung, die anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Befreiung der Lager realisiert und von der Historikerin Anne Grynberg entworfen wurde, behandelt die folgenden Themen : Konzentrationslager, Vernichtungslager, welche Unterschiede – Wer wusste davon ? – Die Heimkehr der Deportierten, das Leben danach – Fragen des Gedenkens.
Archivphotographien, Karten, Presseartikel, Beiträge von Zeitzeugen und Zeichnungen, die die historischen Texte der einzelnen Sequenzen bildhaft veranschaulichen.

 

10 Farbtafeln, beidseitig mit Plastikfolie überzogen, oben und unten mit jeweils 2 Ösen ausgestattet:
1 Titelplakat 0,45 x 1,23 m
8 Plakate 0,90 x 1,23 m
1 Plakat 0,45 x 1,23 m
Versicherter Wert : 1 500 Euro
1 Paket, Röhre Länge 100 cm x Durchmesser 16 cm, Gewicht 7 kg

Les enfants juifs de la Villa Emma à Nonantola

• Die jüdischen Kinder der Villa Emma in Nonantola (1942-1943)

Diese zweisprachige Ausstellung (französisch und italienisch) schildert bildhaft die Geschichte der Villa Emma in Nonantola (Italien) und den Lebensweg der jüdischen Kinder aus Deutschland und Osteuropa, die auf der Flucht vor der nationalsozialistischen und antisemitischen Verfolgung hier von 1942 bis 1943 Zuflucht gefunden hatten. Bei der Ankunft der deutschen Truppen im September 1943 wurden sie von den Bewohnern von Nonantola versteckt und später in die Schweiz überführt, von wo die meisten nach Palästina auswanderten.

 

12 unbiegsame Tafeln mit jeweils vier Ösen an jeder Ecke, 80 cm x 100 cm
Versicherter Wert : 2 200 Euro
1 Paket, Holzkiste 10 cm x 86 cm x 113 cm, Gewicht 30 kg

januszKorczak

• Janusz Korczak : Pädagoge und Humanist zur Zeit des Holocausts

Janusz Korczak (1878-1942), jüdischer Pädagoge und Kinderarzt aus Polen, ist in Polen und in anderen Ländern Europas vor dem Krieg für sein bahnbrechendes Gedankengut im Bereich der Erziehung und der Achtung des Kindes bekannt geworden. Die Ausstellung veranschaulicht neben seinem Lebensweg und seinem Leben, sein Gedankengut.
Die Ausstellung wurde entworfen und realisiert von dem israelischen Museum Lohamei Haghetaot – Yad Layeled (Haus der Kämpfer des Ghettos – Museum-Memorial der Kinder).
Die Ausstellung umfasst auch verschiedene pädagogische Dokumente.

 

20 Tafeln 47 cm (H) x 66 cm (B) aus starrem PVC (Dicke 1 mm)
Befestigung mit S-förmigen Haken – eine lineare Ausstellungsfläche von ca. 15 m
Versicherter Wert : 1 500 Euro
1 Paket, Holzkiste 16 x 70 x 87 cm, Gewicht 25 kg

Si je t’oublie...

• Falls ich dich vergesse…

Photos von Luc Mary-Rabine
Texte von Viviane Rabine
Die Autoren stellen sich Fragen zu den Deportationsstätten heute. Mit welcher Art von Gedenkstätten haben wir es zu tun? Was sagen sie über unsere Geschichte und unsere Gegenwart aus?
« Luc Mary-Rabine photographiert die materiellen Spuren der Nazi-Greueltaten, der Ideologie, die den anderen tötete, gerade aufgrund seines Anderssein: Geistig Behinderte, Widerstandskämpfer, Juden, Freimaurer, Zigeuner, Russen.
Viviane Rabine fasst die subjektiven Wunden eines Menschen in Worte, der geboren wurde, als alles bereits zu Ende war, eines Menschen, der nicht zum Opfer wurde.
Die Ausstellung Falls ich dich vergesse … ist der Blick der Nachkriegs-Generationen, wenn bereits alles schriftlich festgehalten ist, wenn man nichts mehr tun kann, um es zu verhindern, wenn man nichts anderes mehr tun kann als hinschauen bzw. als sagen… Falls ich dich vergesse … »
(Der Katalog zur Ausstellung wurde bei dem Verlag Luce Wilquin veröffentlicht).

 

91 Originalauflagen, sog. « Vintage » auf Barytpapier (30 x 30), mit schwarzem
Holzrahmen, unter Glas (50 x 40 cm)
15 Photographien auf Barytpapier (96 x 92)
Texte von Viviane Rabine, in einer pdf Datei, zum Ausdrucken
Versicherter Gesamtwert : (400 Euro x 91) + (2500 Euro x 15) = 73 900 Euro
5 Holzkisten, Gesamtgewicht 330 kg : 1 Kiste 90 kg (H 104, B 54, L 95) und 4 Kisten 60 kg (H 61, B 46, L 71)
Die Ausstellung lässt sich an die zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche anpassen.