Die Umgebung

Wohnort

Die Umgebung

 

 

Die Kinderkolonie wird mit Hilfe des Unterpräfekten von Belley, Pierre-Marcel Wiltzer, gegründet.
Die Dorfbewohner und die Bewohner der umliegenden Gemeinden wissen, dass es sich bei den Kindern in Izieu um jüdische Kinder handelt.

 

 

Die Nachbarn

 

Die Beziehungen zur Familie Perticoz, deren Hof direkt an die Kolonie angrenzt, sind sehr gut. Der Sohn und der Feldarbeiter Julien Favet haben Kontakte mit der Kolonie. Morgens bringen die Kinder dem Arbeiter Julien sein Mittagessen auf das Feld..

 

 

Das Dorf

 

Für die Mahlzeiten in der Kolonie deckt sich Miron Zlatin hauptsächlich im Dorf von Izieu ein, nach den Namen der Dorffamilien zu urteilen, die in seiner Buchhaltung aufgeführt sind.

 

Yvette Benguigui ist die kleine Schwester der drei Brüder Benguigui, die in der Kolonie leben. Sie ist zu jung (2 Jahre) und kann nicht mit ihren Brüdern aufgenommen werden. Sie wird in der Familie Héritier untergebracht, die im Dorf wohnt. Frau Héritier ist für die Wäsche der Kolonie zuständig. Ihre Tochter Jeannette ist so alt wie Yvette.
Zwei weitere jüdische Kinder werden außerhalb der Kinderkolonie untergebracht, in der Familie Borgey.
Alle drei Kinder entkommen der Razzia vom 6. April 1944.

 

Einige Dorfbewohner erinnern sich daran, dass sie als Kinder manchmal ain die Kolonie zum Spielen gegangen sind.

 

 

Die Gendarmerie

 

Mindestens dreimal warnt ein Gendarm die Erwachsenen der Kolonie vor einer drohenden Gefahr.
Aus diesem Grund verlassen die Betreuer Serge und Rachel Pludermacher die Kolonie. Auch Paul Niedermann, der 16 Jahre alt ist, verlässt die Kolonie. Könnte er doch wegen seiner Größe die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und für einen Verweigerer des obligatorischen Arbeitsdienstes (STO) gehalten werden.
Im August 1943 stellt die Gendarmerie von Brégnier-Cordon Léon Reifman einen Passierschein aus, mit dem er Izieu verlassen und so der Verhaftung im Rahmen des obligatorischen Arbeitsdienstes der Juden entgehen kann (Organisation TODT).